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Internationale Projekte

Laufende Kinder in Afrika
2009 beliefen sich die direkten Beiträge von BP an Gemeinden auf 106,8 Millionen US-Dollar, verglichen mit 87,7 Millionen US-Dollar im Jahr 2004.
Viele Projekte von BP haben eine Gesamtlaufzeit von 30 bis 40 Jahren. Um das Geschäft über so einen Zeitraum stabil zu halten, ist es BP wichtig, dass ihre Präsenz in den Gemeinden an ihren Standorten positive Entwicklungen bewirkt und beiden Seiten nutzt.

BP möchte da, wo sie tätig ist, das 'lokale' Energieunternehmen sein, indem sie ansässige Arbeitskräfte aller Qualifikationen beschäftigt und ausbildet, Zulieferer vor Ort findet und nutzt und zum Gemeinwesen an den jeweiligen Standorten beiträgt. Die Gemeinden profitieren sowohl von den wirtschaftlichen Aktivitäten der BP, wie zum Beispiel durch die Beschäftigung einheimischer Zulieferer und die Bereitstellung von Energieprodukten als auch von direkten Beiträgen der BP.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über beispielhafte Projekte der BP.

Australien

Im Oktober 2009 hat BP mit Carbon Conscious Limited einen Vertrag über die Anpflanzung von bis zu 10 Millionen sogenannten Mallee Eucalypt-Bäumen abgeschlossen.

Dadurch soll zum einen CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen werden, zum anderen erhält BP dafür sogenannte Australian Emission Units (AEU's). Die AEU's sind das australische Gegenstück zu den Emissionshandelszertifikaten, die in Europa zukünftig Treibhausgase reduzieren helfen sollen.

Carbon Conscious Limited ist spezialisiert in der Anpflanzung der Mallee Eucalypt-Bäume, vor allem auf weniger fruchtbarem Land im australischen Weizengürtel.

Indien

In Indien testet BP seit 2006 ein neues Projekt zur Förderung des lokalen Unternehmertums. Im Rahmen des Emerging Consumer Market-Programms hat das Unternehmen mit der Verteilung von modernen Öfen unter der indischen Landbevölkerung begonnen. Die Kochstellen werden mit Biomasse befeuert. Damit reduziert sich zum einen der Ausstoß schädlicher Treibhausgase, zum anderen werden die Menschen vor Ort animiert, unternehmerisch tätig zu werden. Bis 2020 sollen auf diese Art und Weise 20 Millionen Haushalte bzw. 100 Millionen Menschen erreicht werden.

Aserbaidschan, Georgien, Türkei

In Aserbaidschan, Georgien und der Türkei wurde der Dialog mit der Bevölkerung auch nach der Fertigstellung der BTC- und Südkaukasus-Pipeline fortgeführt. Regelmäßige Gespräche mit Vertretern der Anrainerkommunen haben es BP ermöglicht, die Bevölkerung mit aktuellen Informationen zu versorgen und anhaltende Bedenken zu erfahren. BP erreichen nach wie vor Beschwerden, auf die wir angemessen reagieren können.

Indonesien

Das Projektteam in Tangguh hat mit NGO's in Papua, Indonesien, zusammengearbeitet und Workshops zu den Themen Menschenrechte, Verwaltung von Einnahmen, Führung, Aufbau von Fachkompetenzen und Kommunalentwicklung veranstaltet.

Trinidad & Tobago

In Trinidad & Tobago hat BP 2005 der Dialog mit den Menschen im Fischerdorf Mayaro dabei geholfen, die Auswirkungen der seismischen Aktivitäten für die dortigen Lebensumstände zu verstehen. Das Unternehmen hat eine Schulung für Sicherheit auf See gefördert und mit den Betroffenen gemeinsam ein Interaktionsinstrument ausgearbeitet, das ein Beschwerdeverfahren und ein Forum vorsieht, in dem Probleme angesprochen werden können.

USA

In Alaska wurde die Einbeziehung der Bevölkerung in diversen Bereichen fortgesetzt: Über 7.000 Einwohner haben an den rund 185 Präsentationen teilgenommen, in denen das neue Pipeline-Abkommen (Gas Pipeline Fiscal Contract) erläutert wurde. Außerdem hat BP das ,Prince William Sound Community Liaison Program‘ koordiniert, dessen Zweck die Sicherstellung effektiver Kommunikationsverbindungen im Falle eines Ölaustritts ist, ebenso wie das ,Alaska Community Advisory Board‘, das über die lokalen Investitionsprogramme der BP berichtet.

In den USA haben BP und die NGO America’s Wetland in Zusammenarbeit mit den Bundesstaaten Alabama, Louisiana, Mississippi und Texas ein Symposium in New Orleans abgehalten. Es vermittelte BP eine konkretere Vorstellung davon, welche Risiken die Tätigkeit von BP für die küstennahen Feuchtgebiete birgt, und wie sich die Anwesenheit von BP auf die Belange der Wirtschaft, Kultur und öffentlichen Sicherheit in einem bestimmten Gebiet auswirken kann.

Kanada

In British Columbia, Kanada, hat BP in sechs Ureinwohner und Siedlergemeinden in der Umgebung eines geplanten Entwicklungsstandortes Tage der offenen Tür veranstaltet. Dabei wurden Gespräche geführt, in denen über BP über die Pläne für das Projekt informiert hat und Bedenken der Bevölkerung zur Kenntnis genommen worden sind. Die Aufsichtsbehörde, die in British Columbia für die Vergabe von Genehmigungen für den Standort Noel verantwortlich ist, versucht sicherzustellen, dass Unternehmen wie BP auf die Belange der Stakeholder eingehen.

Bislang hat BP von Regierungsvertretern, von der Aufsichtsbehörde, von der Urbevölkerung und von anderen Stakeholdern positive Rückmeldungen für ihre Bemühungen um die Einbeziehung der Öffentlichkeit bekommen. Der Einbeziehungsplan für das Noel‑Projekt ist Teil eines Pilotprojekts zur Entwicklung des ,Stakeholder Engagement Standard‘ AA1000 des AccountAbility-Instituts, einem Entwurf für einen weltweit gültigen Standard für das Stakeholder-Engagement.

Nachhaltigkeitsbericht

Cover Nachhaltigkeitsbericht 2009
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