Seitenwechsel
Im Rahmen des Seitenwechsel-Projektes können alle deutschen Führungskräfte der BP freiwillig ein 5-tägiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung absolvieren.
Ziele sind:
- die eigenen Grenzen zu erweitern,
- die soziale Kompetenz zu vertiefen und
- die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werten und Einstellungen.
BP verspricht sich davon, dass die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Seitenwechsel für soziale Belange sensibilisiert werden.
Außerdem lernen die Projekt-Teilnehmer, mit schwierigen Situationen souverän umzugehen und entwickeln somit ihre Sozialkompetenz weiter.
Wie die Erfahrungen seit Projektstart im Jahr 2005 gezeigt haben, engagieren sich viele der Seitenwechsel-Teilnehmer auch nach ihrem Praktikum in ihrer Freizeit weiter in sozialen Einrichtungen.
So funktioniert der Seitenwechsel
Beim Seitenwechsel arbeitet BP mit der Kölner Freiwilligen Agentur zusammen. Als Lizenznehmer für Seitenwechsel sucht die Agentur die in Frage kommenden Organisationen nach vorab festgelegten Kriterien aus.Der Seitenwechsel selber ist dann so aufgebaut, dass zunächst eine so genannte Marktbörse stattfindet. Hierbei lernen sich Teilnehmer und Institutionen kennen.
Danach entscheidet sich, welcher Teilnehmer zu welcher Einrichtung geht.
Nach dem 5-tägigen Praktikum gibt es dann ein abschließendes Feedback-Gespräch. Alle Teilnehmer kommen noch einmal zusammen und schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücke beim Seitenwechsel.
Teilnehmende Institutionen
Die teilnehmenden Institutionen sind in den verschiedensten sozialen Bereichen angesiedelt, z. B.- Sucht- und Drogenhilfe,
- Wohnungslosenhilfe,
- Behindertenbetreuung,
- Flüchtlingshilfe,
- Hospiz,
- Kinder- und Jugendhilfe,
- Strafvollzug.

