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Unser Engagement für Biokraftstoffe

Auto auf animierter Wiese
Die weltweite Nachfrage nach Kraftstoffen für den Straßenverkehr steigt schnell – Biokraftstoffe werden einen wesentlichen Beitrag zur Deckung dieser Nachfrage leisten.
BP/Aral hat im Jahr 2004 als erstes Unternehmen in Deutschland mit der 5-prozentigen Beimischung von Biodiesel begonnen.

Nur ein Jahr später fügte das Unternehmen 2,8 Prozent Ethyltertiärbutylether (ETBE) ihren Kraftstoffen hinzu. ETBE ist ein aus Ethanol entwickelter Kraftstoffzusatz.

Allein im Jahr 2008 mischte BP in Deutschland bereits 850 Millionen Liter Biokomponenten ab Raffinerie bei. Und BP arbeitet weiter daran, im Bereich Biokraftstofftechnologie führend zu sein.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen den Geschäftsbereich BP Biofuels gegründet und investiert weltweit in zahlreiche Projekte rund um das Thema Biokraftstoffe.

Alle Projekte verfolgen ein wesentliches gemeinsames Ziel: Die allgemeine Akzeptanz bei Autofahrern zu erhöhen, in dem Biokraftstoffe flächendeckend zugänglich gemacht werden.

Viedeobeitrag: Biokraftstoffe aus Zellulose

Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern

Mit verschiedenen Partnern sucht BP nach besseren Methoden zur Herstellung von Biokomponenten, die den klassischen fossilen Kraftstoffen für den Straßenverkehr beigemischt werden.

Hierfür stellt BP in den nächsten zehn Jahren insgesamt 1 Mrd. US-Dollar zur Verfügung.

Ein Beispiel dafür ist das BP Energy Biosciences Institute an der University of California Berkeley.
Weitere Projekte, an denen BP zusammen mit Partnern arbeitet:
  • Im August 2009 begründete BP eine Partnerschaft mit Martek Biosciences Corporation. Im Rahmen der Zusammenarbeit forschen beide Partner gemeinsam an der Produktion von Biodiesel mit Hilfe von Mikroorganismen.
    Martek ist Marktführer in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Ölen aus Algen und anderen mikrobiellen Quellen.
  • Außerdem betreibt BP zusammen mit Verenium seit Februar 2009 ein Joint Venture. Beide Unternehmen forschen dabei an der Kommerzialisierung von Zellulose-Ethanol.
    Aktuell sind die Produktionskosten um rund 1 US-Dollar pro Gallone höher als bei der Herstellung von Ethanol aus Getreide.
    Zellulose-Ethanol hat allerdings eine bessere CO2-Bilanz als herkömmliches Ethanol. Bei Zellulose-Ethanol werden etwa 80 bis 90 Prozent weniger Treibhausgase in die Luft ausgestoßen. Bei Getreide-Ethanol liegt die Verringerung der Treibhausgase bei nur 0 bis 70 Prozent.
    BP und Verenium investieren zusammen 45 Mio. US-Dollar in das Joint Venture. Der Produktionsbeginn soll 2012 sein. Ab dann sollen 36 Mio. Gallonen Zellulose-Ethanol pro Jahr produziert werden.
  • In Brasilien forscht BP seit April 2008 zusammen mit zwei Partnerunternehmen nach Biokraftstoffen aus Zuckerrohr – Investitionssumme etwa 1 Milliarde US-Dollar.
    Das Gemeinschaftsunternehmen der BP in Brasilien – Tropical BioEnergia – hat im September 2008 mit der Ethanol-Produktion in der neu gebauten Bioethanol-Raffinerie begonnen.
Darüber hinaus arbeitet BP seit 2003 mit DuPont an der Entwicklung von Biokraftstoffen. Das erste Ergebnis dieser Kooperation ist Biobutanol, ein moderner Biokraftstoff.

Zusammen mit der Universität von Arizona forscht BP an einem photosynthetischen Bakterium, das zur Erzeugung von Biodiesel verwendet werden kann.

Die erneuerbare Technologie ist sehr vielversprechend, mit einem ausgesprochen günstigen Verhältnis von Biomasse zu erzeugtem Kraftstoff. Und weil die Bakterien für ihr Wachstum CO2 benötigen, scheint die Entwicklung einer umweltfreundlichen und möglicherweise sogar CO2-freien Energiequelle möglich.

Die bakterielle Biokraftstofferzeugung kann im Umfeld von Kraftwerken angesiedelt werden, um das Rauchgas als CO2-Quelle zu nutzen.

Marktchancen nutzen & Umwelteinflüsse vermeiden

BP erwartet, dass die Nachfrage nach Biokraftstoffen im Lauf des nächsten Jahrzehnts beträchtlich ansteigen wird. BP reagiert damit auf Kundenwünsche, wonach sich immer mehr Menschen umweltbewusste Produkte wünschen.

Außerdem fordern Regierungen weltweit, dass Energie vermehrt wieder auch im eigenen Land erzeugt werden soll.

Im Geschäftsbereich BP Biofuels laufen alle derzeitigen Maßnahmen zu diesem Thema zusammen.

Bei allen Marktchancen hat BP auch mögliche Umwelteinwirkungen durch eigene Aktivitäten stets im Blick.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das weiter oben erwähnte Brasilien-Projekt der BP in Brasilien.

Tropical Bioenergia hält sich an die Umwelt-Vorgaben der brasilianischen Regierung:
  • Die Produktion befindet sich 1.000 Kilometer entfernt vom Regenwaldgebiet des Amazonas.
  • Das Zuckerrohr wird in einer von der brasilianischen Regierung dafür ausgewiesenen Region angebaut.
  • Tropical Bioenergia hat eine Baumschule gegründet, durch die bereits bis heute 51.000 Bäume neu gepflanzt worden sind – bis 2010 folgen 25.000 neue Bäume.
  • BP nimmt aktiv an der Entwicklung von Qualitätsstandards für Biokraftstoffe und am Runden Tisch für nachhaltige Biokraftstoffe teil – der sogenannten 'Better Sugarcane Initiative'.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der internationalen BP Webseite:
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