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Angela Walter, Sebastian Beier, Luis Larisch

Name:
Angela Walter, Sebastian Beier, Luis Larisch
Funktion:
Auszubildende zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik, zum Industriemechaniker, zum Chemikant
Standort:
Gelsenkirchen
Angela Walter, Sebastian Beier, Luis Larisch

Unser Erfahrungsbericht:

Als sich in der ersten Septemberwoche 2007 die Sonne über Gelsenkirchen erhob, begann die Kennenlernfahrt für uns als neue Auszubildende bei BP Gelsenkirchen. Tatsächlich hieß das, dass man in unsere 69 müden Gesichter schauen konnte, die sich zu noch ungewohnter Tages- bzw. Nachtzeit aus den Betten gequält hatten, um mit ihren Ausbildern zusammen in die Akademie Biggesee nach Neu-Listernohl zu reisen.

Dort angekommen wurden zunächst die Zimmer verteilt. Der Clou an der Sache war, dass die berufsspezifischen Gruppen, welche sich bereits seit einem Monat aus der Berufsschule kannten, bunt gemischt wurden, so dass sich jeder von uns mit bisher unbekannten „Azubi-Kollegen/innen“ das Zimmer teilen sollte. Nach dem Bezug der Zimmer folgte eine allgemeine Begrüßung durch unsere Ausbilder. Anschließend wurden die ersten Spiele und Übungen durchgeführt, bei denen wir uns untereinander besser kennen lernen konnten und die Teamfähigkeit, welche bei BP einen wichtigen Stellenwert genießt, gefördert wurde.

In den kommenden Tagen erhielten wir Informationen über unsere einzelnen Ausbildungsberufe. Wir besprachen aber auch unsere eigenen Wünsche und Hoffnungen, die wir mit dem neuen Lebensabschnitt verbunden sahen.

Die anschließenden Aktivitäten fanden wieder berufsübergreifend oder in der gesamten Gruppe statt. Dazu gehörte ein sehr ausgewogenes Freizeitprogramm aus Sport, Spiel und Spaß, welches uns erneut ermöglichte, mit Auszubildenden anderer Berufe besser in Kontakt zu kommen. Unter anderem gab es einen Spielabend, an dem in den Kategorien Kegeln, Kickern, Dart, Tischtennis, Bogenschießen und Billard nicht nur um den Sieg, sondern auch um tolle Sachpreise gekämpft wurde. An einem anderen Tag hatten unsere Ausbilder eine Schifffahrt auf dem Biggesee organisiert, die mit einer Wanderung über gefühlte 200 Kilometer verbunden war. Am Abend wurden wir glücklicherweise mit einem geselligen Grillabend für all die Strapazen belohnt.

Unvergesslich wird für die meisten Beteiligten auch der „Streit um das Grundstück des Grafen von Grinsewald“ bleiben. Dahinter verbarg sich ein Planspiel, welches aus verschiedenen Phasen bestand. Erstaunlich deutlich wurde dabei, wie in eine friedvolle Kleinstadt gesetzte Gerüchte zu einem Kleinkrieg unter den verschiedenen Gruppen führen kann. Dieses zeit- und arbeitsaufwändige Spiel machte uns sehr viel Spaß und förderte nicht zuletzt bei allen Teilnehmern/innen die Kompromissbereitschaft, denn schließlich wollten wir gemeinsam zu einem guten Ergebnis kommen.

Auch die Technikbegeisterten unter uns Auszubildenden kamen auf ihre Kosten, indem in zehn aus den verschiedenen Berufszweigen zusammengesetzten Gruppen jeweils eine Brücke gebaut werden musste. Diese durfte jedoch nur aus Papier und Kleber bestehen und musste eine Belastung von einer Flasche Wasser tragen können und eine Höhe und Breite haben, so dass unter ihr eine Kiste Wasser durchgeschoben werden konnte.

Zurückblickend können wir zusammenfassen, dass durch die schönen Abende im Kaminzimmer und an der Bar sowie durch das allgemein gute und harmonische Miteinander diese Kennenlernfahrt allen Teilnehmern/innen in wirklich angenehmer Erinnerung bleiben wird.

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