Glossar
Wafer
Bei der Herstellung von Solarzellen werden Siliziumkristalle oder -blöcke in "Scheiben" gesägt, die man auch als Wafer bezeichnet.
Wartung von Ölfeuerungsanlagen
Muss nach der DIN 4755 und nach den Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes mindestens einmal jährlich vorgenommen werden. Hierbei müssen eventuell festgestellte Mängel sofort behoben werden. Die Wartung kann nur von einer Firma durchgeführt werden, die entsprechendes Fachpersonal beschäftigt.
Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Wärmepumpe, die aus der Wärmequelle Wasser (Grundwasser, Oberflächenwasser, wie Flüsse, Seen usw.) Wärme niedrigen Temperaturniveaus entnimmt, diese auf höhere Temperatur "hochgepumpt" und die so nutzbare Wärme dem Heizmedium Wasser überträgt. Die Wärmequelle Wasser ist technisch für Wärmepumpen gut geeignet. Ihr Einsatz ist jedoch meist aufwendig und mit Risiken behaftet, z.B. Genehmigungsverfahren, Brunnenbohrungen, Wasserqualität, Wasserverfügbarkeit, Geologengutachten, aufwendige Kosten für Anlagen- und Brunnenbau.
Wasserstoff (chemisches Zeichen H = Hydrogenium)
Wasserstoff ist ein chemisches Element. Es stellt das leichteste farblose Gas mit dem Atomgewicht 1 dar. Es entsteht u.a. beim Cracken von Kohlenwasserstoffen.
Wechselrichter
Ein Gerät, mit dem Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umgewandelt wird, entweder, um Elektrogeräte zu betreiben, oder um die von Solarmodulen erzeugte Elektrizität ins öffentliche Netz einzuspeisen.
Wertschöpfung
Wertschöpfung wird z.B. bei BP RP ermittelt als Differenz zwischen den im Geschäftsjahr erbrachten Leistungen und den extern bezogenen Vorleistungen.
West Texas Intermediate (kurz: WTI)
West Texas Intermediate (kurz: WTI) ist die Bezeichnung für die wichtigste Rohölsorte in Amerika.
In Europa ist Brent die bedeutendste Rohölsorte.
In Europa ist Brent die bedeutendste Rohölsorte.
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis der nutzbaren zur eingesetzten Energie. Je höher der Wirkungsgrad, desto besser ist die Fähigkeit, Lichteinstrahlung in Strom umzuwandeln. Man unterscheidet Zellen-, Modul- und Systemwirkungsgrad. In der kommerziellen Massenfertigung wird derzeit ein Zellenwirkungsgrad je nach eingesetzter Technologie von bis zu 18,3 % erzielt (BP Solar Saturntechnologie). Der Modulwirkungsgrad bezieht sich auf die gesamte Modulfläche und ist deshalb immer etwas geringer als der Zellenwirkungsgrad. Dies liegt u.a. an den nicht nutzbaren Zwischenräumen der aneinandergereihten Solarzellen im Modul. Der Systemwirkungsgrad bezieht sich auf die komplette Solarstromanlage. Hier ist in Relation zum Modulwirkungsgrad ein weiterer Abfall zu verzeichnen, der auf Durchleitungsverluste in Wechselrichter und Kabel zurückzuführen ist.
Wärme
Der Energieinhalt von Stoffen, der aufgrund eines vorhandenen Temperaturgefälles (fühlbare Wärme) oder aufgrund von Phasenänderungen (latente Wärme) übertragen wird.
Wärmeerzeuger
Teil einer Heizungsanlage, in dem die Wärme durch Verbrennung eines Brennstoffes erzeugt und auf ein Wärmeträgermedium übertragen wird. Der Wärmeerzeuger ist die Einheit von Kessel und Brenner.
Wärmepumpen
Geräte, durch die Wärmequellen mit einem niedrigen Temperaturniveau, z.B. Luft, Wasser, Erdreich, Wärme entzogen wird, um auf ein höheres Temperaturniveau "hochgepumpt" zu werden, so dass die vorher z.B. für Heizzwecke wertlose Wärme wärmetechnisch verwertbar gemacht wird. Die Funktion der Wärmepumpe entspricht der Umkehrung des Kältemaschinenprozesses (Kühlschrank):
Durch die Wärmepumpe wird der Wärmequelle (z.B. Luft) mit niedrigem Temperaturniveau Wärme entzogen. Diese im Verdampfer auf ein Kältemittel übertragene Wärme wird durch einen Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau gebracht (komprimiertes Gas wird wärmer). Die Wärme mit dem erhöhten, jetzt nutzbaren Temperaturniveau wird dann in dem Verflüssiger an das Heizwasser des Heizungssystems abgegeben. Durch die Entspannung (Druckerniedrigung) des Kältemittels im Entspannungsventil sinkt die Temperatur wieder auf die Ursprungstiefe ab. Das Kältemittel kann im Verdampfer erneut Wärme aufnehmen und verdampfen.
Durch die Wärmepumpe wird der Wärmequelle (z.B. Luft) mit niedrigem Temperaturniveau Wärme entzogen. Diese im Verdampfer auf ein Kältemittel übertragene Wärme wird durch einen Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau gebracht (komprimiertes Gas wird wärmer). Die Wärme mit dem erhöhten, jetzt nutzbaren Temperaturniveau wird dann in dem Verflüssiger an das Heizwasser des Heizungssystems abgegeben. Durch die Entspannung (Druckerniedrigung) des Kältemittels im Entspannungsventil sinkt die Temperatur wieder auf die Ursprungstiefe ab. Das Kältemittel kann im Verdampfer erneut Wärme aufnehmen und verdampfen.
Wärmequellen
Für Wärmepumpen sind Medien mit regenerativer Energie. Durch die Wärmepumpe wird diesen Wärmequellen Wärme auf einem niedrigen Temperaturniveau entnommen und durch Temperaturanhebung für den Gebrauch nutzbar gemacht. Wärmequellen sind z.B. Grundwasser, Oberflächenwasser wie Seen, Flüsse, Erdreich, Umgebungsluft.
Wärmerückgewinnung
Die Wärmerückgewinnung wird vor allem in der Lüftungs- und Klimatechnik praktiziert. Durch Wärmeaustauschgeräte wird der Abluft Wärme entzogen und durch Übertragung auf die Zuluft zurückgewonnen.
Wärmeschutzverordnung
Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden. In Kraft seit dem 1. Januar 1984. Die Wärmeschutzverordnung von 1977 wurde damit ersetzt.

