Glossar
$/bbl
Abkürzung für Dollar pro Barrel.
Dachausrichtung
Untersuchungen belegen, dass Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von etwa 0 Grad und einem Neigungswinkel um 30 Grad optimal ausgerichtet sind. Doch kleinere Abweichungen sind nicht unbedingt problematisch: Bei der Orientierung nach Südost oder Südwest können noch immer rund 90 Prozent der möglichen Ernte eingefahren werden.
Funktionsprinzip einer Solarstromanlage:
(Zum Vergrößern anklicken)

Funktionsprinzip einer Solarstromanlage:
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Dachneigung
Der optimale Neigungs- oder Aufstellwinkel entspricht der geografischen Breite eines Ortes (Freiburg z.B. liegt am 48. Breitengrad und Lübeck am 54. Breitengrad). Da die Sonne im Sommer höher und im Winter tiefer steht, kommt es darauf an, in welcher Jahreszeit die Solaranlage vorwiegend genutzt werden soll. Photovoltaikanlagen bringen den besten Ertrag an den langen Tagen des Sommers. In Deutschland werden die meisten Systeme mit 30 Grad Neigung installiert, das maximiert den Energieertrag übers Jahr.
Destillation
Stofftrennungsverfahren, mit dem verdampfbare Flüchtigstoffe von weniger flüchtigen oder festen Stoffen getrennt werden können. Das Stoffgemisch wird soweit erhitzt, dass der Bestandteil, der aus ihm entfernt oder gewonnen werden soll, verdampft, während der Rest zurückbleibt. Der Dampf wird aufgefangen und kondensiert. Bei der fraktionierten Destillation werden Gemische mehrerer verdampfbarer Stoffe mit verschiedenen Siedepunkten zerlegt, indem die gesamte Mischung zunächst verdampft und danach abgekühlt wird. Bei der jeweiligen Siedetemperatur kondensieren die betreffenden Stoffe, zuerst die höher siedenden, dann stufenweise die, deren Siedepunkte niedriger liegen.
Destillationsanlage
Eine Destillationsanlage ist die erste Stufe der Rohölverarbeitung. Hier werden die unterschiedlichen Bestandteile des Rohöls (wie Benzin und Heizöl) voneinander getrennt. Anschließend werden die Produkte veredelt (z.B. entschwefelt) oder weiterverarbeitet, z.B. zu Vorprodukten für die Chemie.
Detergent- und Dispersant-Zusätze (kurz: D/D)
Succinimide, neutrale Metalsulfonate, Phonate, Phenolate, Thiphosolphate, polymere Detergentien, Arminverbindungen, Sulfonate (hochmolekulare organische Barium-, Kalk-, Blei-, und Zink-Salze usw.) D/D-Additive haben in Motorölen die Aufgaben, ölunlösliche Verbrennungsrückstände (Ruß, Koks usw.) sowie harz- und asphalthaltige Oxidationsprodukte am Zusammenballen zu hindern, in Suspension (Netzmittel) zu halten, damit Schlammablagerungen und Öleindickungen vermieden werden. Rückstände sollen gelöst und Säuren neutralisiert werden.
Dichte
Die Dichte eines Stoffes ist der Quotient aus seiner Masse (m) und seinem Volumen(V). Der Ausdruck "spezifisches Gewicht" wird durch die Bezeichnung Dichte abgelöst. Die Angabe erfolgt
- für feste Stoffe in g/cm3
- für Flüssigkeiten in g/ml
- für Gas in kg/m3.
Dieselbetriebene Wärmepumpe
Wärmepumpe, deren Kompressor (Verdichter) durch einen Dieselmotor angetrieben wird. Als Antrieb sind außerdem üblich: Elektromotor, Gasmotor.
Dieselkraftstoffe (kurz: DK)
Dieselkraftstoffe bestehen aus Kohlenwasserstoffen des Erdöls (siehe auch Gasöl), die zwischen 180 °C und 360 °C sieden. DK gehört wie das leichte Heizöl zu den sogenannten Mitteldestillaten. Hauptverbraucher von DK sind der Straßenverkehr, insbesondere Nutzfahrzeuge, die Landwirtschaft sowie die Schifffahrt.
Diffuse Sonneneinstrahlung
Sonnenlicht, das wegen Streuung durch Wolken, Nebel, Dunst, Wasserdampf oder andere Substanzen in der Atmosphäre indirekt auf die Solaranlage fällt.
Direkte Sonneneinstrahlung
Sonnenlicht, das ohne Streuung durch Substanzen in der Atmosphäre auf direktem Wege von der Sonne auf die Solaranlage fällt
Dispersants
Wirkstoffe, die Schmierölen insbesondere Motorenölen zugesetzt werden. Bei niedrigen Betriebstemperaturen können Schlammbildung und –ablagerungen eintreten. Hierdurch können Ölsiebe und Ölkanäle verstopfen. Dispersant-Wirkstoffe haben die Fähigkeit Schmutzstoffe in feinster Verteilung in Schwebe zu halten bis sie ausgefiltert bzw. durch Ölwechsel entfernt werden können.
Domschacht
Durch eine Abdeckung in der Fahrbahn von Tankstellen verschlossener Schacht, über den die Füllöffnungen der unterirdischen Tanks/Tankabteile zugänglich sind. Der Domschacht ist flüssigkeitsdicht. Moderne Tankstellen gehen zu einer Fernbefüllung über unterirdische Rohrsysteme über.
Downstream (englisch für stromabwärts)
Im Mineralölgeschäft umfasst der Downstream-Bereich die Versorgung der Raffinerien mit Rohöl, die Verarbeitung des Rohöls zur Mineralöl- und Petrochemieprodukten sowie deren Vermarktung (siehe auch Upstream).

